


Wenn Frank am „Mi., 12.03.08, 20 Uhr, im ‚Starbowl’ (ihre Bowling-Anlage mit Herz in Heidelberg) im Landfried-Komplex, neben der Nachtschicht“ seinen Geburtstag feiert, kann ich ihm und den anwesenden Hausballrotierern aus der Ferne Kanadas um 2:00 Uhr nachts die Daumen drücken. Geilomat hoch Zwei (Uhr)!!
Runterkommen. Ruhig werden. Traeumen.
Wer sich ein bisschen mit der Thematik beschaeftigt wird auch auf Michels Foucaults "Las Meninas" Aufsatz stossen und auf David Teniers "Erzherzog Leopold Wilhelm in seiner Gemäldegalerie in Brüssel"
Im weiteren Verlauf vielleicht auf Marc-Antoine Mathieus "Die Zeichnung"

Tatsächlich gibt’s hier auch Wein, ohne Alkohol allerdings. Den sollen die mal schön selber trinken. Kein Zufall, dass die Limo grad daneben steht. Wein ohne Alkohol? Ist das dann wieder Traubensaft? Mmmh. Ich hab den Wagen weiter geschoben, bis ich zum Gewürzregal gekommen bin:
Sowohl das karibische Kürripuder als auch meinen würzigen Namensvetter hab ich in den Einkaufswagen gelegt. Das aber schon bei einem früheren Einkauf. Ich setze diese Gewürze nur sehr sparsam ein, sie schmecken ‚gewöhnungsbedürftig’. Das Kürri hat so einen bananigen Beigeschmack, das Jerk Seasoning schmeckt wie geräucherter Lebkuchen, der in eine Mischung aus Rotwein und Fleischbrühe getunkt wurde... not my cup of tea. Überhaupt... Jerk Seasoning... wer weiss, woraus das gemacht wird? Wer will es wissen? Anyway... direkt neben den Gewürzen standen die Konservendosen:
Kannst Du’s lesen? Die Kontrabassbohne sagt: „Get ready to listen“, die lila Bohne: “Eat & Music will follow.” Na, wenn das mal kein Versprechen ist. Wie die Fernsehwerbung für dieses Produkt wohl aussieht? Nett auch: die Dose ‚9th Symphony’ zu nennen. Will da etwa jemand unseren Beethoven verarschen? Diese Dosen blieben im Laden. Die Katastrophe mit den Gewürzen aus dem Weglass-Regal hat mich vorsichtig werden lassen. (Und es ist ja geradezu Verschwendung, erst gezielt das Essen zu würzen, danach aber unkontrolliert das selbe mit seiner Umgebung zu tun.) Gerade höre ich übrigens Gnarls Barkley. Ischs besser.
Hier im Bild: Ich und das Getränk für den trendigen Deppski (canadisch: ‚Full Throttle’). Ich hab mal ne Dose mitgenommen. Fazit: Dumm schmeckt gut!!
Als mein Wagen mit diesen und anderen Exotika gefüllt war, bin ich heim. Schon auf dem Weg: voll der Hunger, was essen? Dann, angekommen in der Mansarde die Frage, was isst man typischerweise in Kingston? Na, ist doch klar... die unsterblichen Zeilen eines weltberühmten Sohnes der Stadt sind mir eingefallen. Bob Marley macht immer gute Stimmung! Und schließlich heisse ich ja auch 'Georgie', also schnell, die cornmeal porridge Dose aus der Tüüüte! Willsch auch was ab? Bei der Zubereitung hab ich gesungen.
No Woman, no cry...
"Said said said I remember when we used to sit
in the government yard in Trenchtown.
And then Georgie (das bin ich!!) would make the fire lights
I say our love was burning through the nights yea
And we would cook cornmeal porridge
I say of which I'll share with you... (YOU!!)
Ich hoffe, es hat Dir geschmeckt! Es ist auch noch was da, falls Du'n Nachschlag willscht. "Soweit für heit", in die digitale Ferne singe ich noch ein paar Zeilen von Bob Marley:



"I like to remember things my own way - not necessarily the way they happened."
- Fred Madison (Bill Pullman) in Lost Highway

Der Teppich, die Regale
geschuetztes Wohnzimmer
Abstraktion - verbale
Schablone, Dimmer
Eisblumen wachsen
Schnee faellt vor dem Fenster
Die Tage graue Spatzen
die Naeechte Gespenster
Der Gang nach draussen
lohnt nimmer.

Der alte Weiher
Ein Frosch springt hinein
Oh! Das Geräusch des Wassers.
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Die Vorbereitungen für das german grammar Tutorial morgen, wo ich ja Teaching Assistant bin, habe ich jetzt abgeschlossen.
Später kehre ich in die Bibliothek zurück, um noch ein bisschen an der Masterarbeit zu feilen. Das ist jetzt richtig schön, etwas in der Hand zu haben, nach so langer und Hirn zermarternder Arbeit. Aber es hat sich gelohnt. JungeJunge, was ich alles gelernt hab in dem Jahr.





"It started with a kiss!"