Thursday, January 10, 2008

Mein Arbeitsplatz oder: noch zu lesende Bücher

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2 comments:

Anonymous said...

Endlich mal Bilder aus dem halbwegs normalen Leben oder was alte Leute halt dafür halten. Stutzig machen nur die leeren Bücherregale die rechts noch zu ahnen sind. Ist das überhaupt eine Bibliothek? Oder nur ein warmes Plätzchen?

Anonymous said...

Dies ist eine Bibliothek UND ein warmes Plätzchen. Das 'normale Leben', das Du ansprichst kommt übrigens leicht abhanden, ist man täglich solchen Texten wie folgt ausgesetzt(es geht um die Anfänge des Kinos und die Erfahrung der Dunkelheit, in deren Schutze 'Unmoral' getrieben wurde):
"So gesehen könnte die Geschichte des Kinos tatsächlich als eine Art Ethnografie der Geschlechterwerbung in der westlichen Welt geschrieben werden, wie man sie schon als Fußnote zur Geschichte der Chicagoer Schlachthäuser (!)zitiert hat, denn dort wurden die ersten Klimaanlagen entwickelt, die ziemlich bald von den Kinopalästen der Großstädte übernommen wurden, und in den kalten Wintern war das Kino auch oft die billigste Heizung."
Natürlich findet eine solche Passage in meiner MasterArbeit selbst keine Verwendung... aber gelesen ist vorgestellt und somit real. Wohin also mit den neuen Verknüpfungen zwischen Kino, Unmoral, Klima, Schlachthaus? In Verbindung bringen mit Fleisch, Videokabine, Sexshop?
Der Stelle in Berlin Alexanderplatz, wo Franzeken ins Kino geht ? "Franzeken umfing es wunderbar, überall Leute, Gekichere, da, das Orchestrion paukt los, und meiner einer mittenmang.") Werde sie bei Gelegenheit finden und posten.
Beim Schreiben dieser Zeilen packt mich der Wunsch loszulassen, Menschen zu treffen, normales Leben zu haben, ja, Freunde zu treffen, mit denen ich warme Plätzchen einfach essen kann. Das hier ist hartes Brot, von dem was ich damit verdiene kann ich zumindest schon ein paar kleine Brötchen backen.