Thursday, February 14, 2008

Einkaufen in Kanada

Gerade war ich einkaufen und habe extra den Fotoapparat mitgenommen. Komm mit auf eine Minitour durch den 'food basics' Supermarkt, Kingston, Ontario, Kanada! Zuerst hab ich den Einkaufswagen durch den Getränkegang geschoben:

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Tatsächlich gibt’s hier auch Wein, ohne Alkohol allerdings. Den sollen die mal schön selber trinken. Kein Zufall, dass die Limo grad daneben steht. Wein ohne Alkohol? Ist das dann wieder Traubensaft? Mmmh. Ich hab den Wagen weiter geschoben, bis ich zum Gewürzregal gekommen bin:

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Sowohl das karibische Kürripuder als auch meinen würzigen Namensvetter hab ich in den Einkaufswagen gelegt. Das aber schon bei einem früheren Einkauf. Ich setze diese Gewürze nur sehr sparsam ein, sie schmecken ‚gewöhnungsbedürftig’. Das Kürri hat so einen bananigen Beigeschmack, das Jerk Seasoning schmeckt wie geräucherter Lebkuchen, der in eine Mischung aus Rotwein und Fleischbrühe getunkt wurde... not my cup of tea. Überhaupt... Jerk Seasoning... wer weiss, woraus das gemacht wird? Wer will es wissen? Anyway... direkt neben den Gewürzen standen die Konservendosen:


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Kannst Du’s lesen? Die Kontrabassbohne sagt: „Get ready to listen“, die lila Bohne: “Eat & Music will follow.” Na, wenn das mal kein Versprechen ist. Wie die Fernsehwerbung für dieses Produkt wohl aussieht? Nett auch: die Dose ‚9th Symphony’ zu nennen. Will da etwa jemand unseren Beethoven verarschen? Diese Dosen blieben im Laden. Die Katastrophe mit den Gewürzen aus dem Weglass-Regal hat mich vorsichtig werden lassen. (Und es ist ja geradezu Verschwendung, erst gezielt das Essen zu würzen, danach aber unkontrolliert das selbe mit seiner Umgebung zu tun.) Gerade höre ich übrigens Gnarls Barkley. Ischs besser.

Hier im Bild: Ich und das Getränk für den trendigen Deppski (canadisch: ‚Full Throttle’). Ich hab mal ne Dose mitgenommen. Fazit: Dumm schmeckt gut!!

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Als mein Wagen mit diesen und anderen Exotika gefüllt war, bin ich heim. Schon auf dem Weg: voll der Hunger, was essen? Dann, angekommen in der Mansarde die Frage, was isst man typischerweise in Kingston? Na, ist doch klar... die unsterblichen Zeilen eines weltberühmten Sohnes der Stadt sind mir eingefallen. Bob Marley macht immer gute Stimmung! Und schließlich heisse ich ja auch 'Georgie', also schnell, die cornmeal porridge Dose aus der Tüüüte! Willsch auch was ab? Bei der Zubereitung hab ich gesungen.

No Woman, no cry...

"Said said said I remember when we used to sit
in the government yard in Trenchtown.
And then Georgie (das bin ich!!) would make the fire lights
I say our love was burning through the nights yea
And we would cook cornmeal porridge
I say of which I'll share with you... (YOU!!)

Ich hoffe, es hat Dir geschmeckt! Es ist auch noch was da, falls Du'n Nachschlag willscht. "Soweit für heit", in die digitale Ferne singe ich noch ein paar Zeilen von Bob Marley:

"My feet is my only carriage so I've got to push on through.
But while I'm gone

Ev'rything's gonna be allright
Ev'rything's gonna be allright
Ev'rything's gonna be allright now
Ev'rything's gonna be allright
... ."


3 comments:

Anonymous said...

Ha! Erstunken und erlogen, die ganze Geschichte. Das weiß ich weil ich wie sie wirklich war. Aber nun gut, lassen wir dem Poeten seine kreative Freiheit.

Oba-oba-servin`the hypocrites that would mingle with the good people we meet

oder so.

DaJenMop said...

"Das weiß ich weil ich wie sie wirklich war."

HAHAHHAAHAHA geil!

Anonymous said...

Soso. der 'wirkliche hank' war also dabei... und ist darob selbst Poet geworden.
Gelobtes Stilmittel der Alliteration! Geschickt kombiniert Hank es mit dem trochaeischen Versfuss:
"Weil ich Wie sie Wirklich War".
Der Wechsel von Betont - Unbetont gibt dem Vers etwas Festes, der Erde Verhaftetes, will sagen 'Wirkliches'. Die Mischung aus Alliteration und Trochaeus ist also nicht um ihrer eitel selbst willen da, nein, sie spiegelt und verdeutlicht die Aussage des Textes wider.
"Ich weiß noch, als wir auf dem Platz der Regierung in Trenchtown saßen und diese Heuchler be-be-obachteten, wie sie sich unter die guten Menschen mischen wollten, die wir getroffen haben." Thank Hank wissen wir nun zu unterscheiden zwischen good people und hypocrites. Eknad dafuer.