Sunday, February 3, 2008

Hoehlengleichnis

Zeitlosigkeit- jeden Tag
wird sie schlimmer
Aus 'eben grad'
wird so leicht ein 'schon immer'

Der Teppich, die Regale
geschuetztes Wohnzimmer
Abstraktion - verbale
Schablone, Dimmer


Eisblumen wachsen
Schnee faellt vor dem Fenster
Die Tage graue Spatzen
die Naeechte Gespenster


Der Gang nach draussen
lohnt nimmer.













4 comments:

Anonymous said...

du stehst da wie ein Schulmädchen..

Anonymous said...

Das ist ja nur eine Behauptung! In echt stand ich ganz anders da!

Anonymous said...

dimmer? ich bin hans zimmer. ich baue welten aus schimmer und glimmer. der frrühling kommt getarnt als verf***tes frauenzimmer. ich esse tiere, ich esse wurst. wenn ich satt bin sag ich, ich trinke blut, ich habe durst. ja, es ist ja. du kannst keine schwarze rose in deinem garten finden? die rose ist schwarz- du musts nur entbinden.
denn wir machen uns die welt wiedewiedewiesieunsmothafackingfigg dicheinfachnochmalgefällt
ihr wixxer
gruss makakkenpaule

Anonymous said...

ein inspirierender comment...ich bin paff! Hans Zimmer, das Boot, abgeschlossener Raum. Rettung...> drei Sterne. Aber: Fleisch, Perversion der verzehrenden Leidenschaft und: dem nichts entgegen zu setzen, warum auch. 'Es' isst 'Ja', das weiss der Makakkenpaule schon lange. Ihr Wixxer. Provokation einzusehen, dem Selbstbezug zu entkommen? Entbinden, hergeben, bereitstellen. Kommunikationsanlass bieten zur Herstellung von LOVE?

Soweit mein comment, und zum Abschluss, das Gedicht aus Stefan Georges 'Algabal' Zyklus (1902), auf das (bewusst?) angespielt wurde:


Mein garten bedarf nicht luft und nicht wärme ·

Der garten den ich mir selber erbaut

Und seiner vögel leblose schwärme

Haben noch nie einen frühling geschaut.

Von kohle die stämme · von kohle die äste

Und düstere felder am düsteren rain ·

Der früchte nimmer gebrochene läste

Glänzen wie lava im pinien-hain.

Ein grauer schein aus verborgener höhle

Verrät nicht wann morgen wann abend naht

Und staubige dünste der mandel-öle

Schweben auf beeten und anger und saat.

Wie zeug ich dich aber im heiligtume

– So fragt ich wenn ich es sinnend durchmass

In kühnen gespinsten der sorge vergass –

Dunkle grosse schwarze blume?